Catia Vatersuche

Mölten

Catia ist einverstanden. Sie will es selbst wissen. Wegen der Alimente. Wenn sie die Tage der Befruchtung genau kennen würde. Sie überlegt. An manchen Tagen hatte sie drei Partner. Gut. Sie hat kassiert. Alimente kann sie in den Fällen schlecht verlangen. Wen hat sie denn in der Zeit kostenlos ran gelassen? Da kommen eigentlich nur Vier in Frage. Hilbert ist dabei.

Die anderen Drei waren oder sind Gäste. Schätzt sie. Es betrifft eigentlich nur einen begrenzten Zeitraum.

Sie fragt sich, ob sie zuerst Hilbert in Kenntnis setzt. Sie könnte auch mit der Rezeption die anderen Väter suchen. Sie setzt zuerst Hilbert in Kenntnis.

„Du bist Vater geworden.“

Maruschka traut ihren Ohren kaum.

„Es war ein Pillenvergesser.“

Hilbert reagiert anders als Catia dachte. Maruschka auch. Beide freuen sich darüber.

„In welchem Monat bist du?“, fragt Maruschka.

„Im zweiten. Ich habe es untersuchen lassen. Hilbert könnte die Gegenprobe machen.“

„Ich tu das“, sagt Hilbert.

Catia fragt Hilbert, warum er sich so freut.

„Ich möchte kein Kind“, sagt Maruschka.

Hilbert nickt still. Er liebt Maruschka. Trotzdem sucht er einen Erben.

Catia weiß jetzt nicht, ob sie von Glück oder Pech sprechen soll.

„Wir machen dich einfach zum Familienmitglied“, sagt Hilbert.

„Wie soll das funktionieren?“

„Das muss ich erst noch erkunden.“

Catia ruft Liviu an.

„Du bist nicht der Vater. Hilbert ist es. Tibor will kein Kind. Er geht zum Saisonende.

„Bleibst du erst Mal bei Hilbert?“

„Ja. Das ist so besser. Du kommst ja zur Wintersaison.“

„Denk dran. Du bist meine Frau und ich liebe dich.“

Liviu sagt das nicht uneigennützig. Bei einer Scheidung, würde er einen Teil des Landes verlieren.

Catia weiß das. Sie hatten sich auch die Kapitalbeschaffung gemeinsam vorgenommen.

„Ich stehe zu meinem Wort“, schwört Catia.

Hinterlasse einen Kommentar