Das Partnerheim und Rosi

Das luxuriösere Partnerheim

Das luxuriöse Seniorenheim beherbergt einen ehemaligen Landesvater. Gustav. Gustav ist jetzt 74.

Seine Familie hat einen Fond angelegt. In diesen Fond geben alle Familienmitglieder mit Einem Einkommen, monatlich einen kleinen Betrag ein. Von dem Betrag werden die Kosten des Seniorenheimes überwiesen.

Über Nacht wächst das Konto um einen erheblichen Betrag an. Der Landtag beschloss, die Pension Gustavs mit einem Mal zu überweisen. Als eine Summe. Normale Rentner würden davon träumen. Gustav muss das nicht. Das ist seine Realität.

Der Fond wirft jetzt etwas angelegt, reichlich Zinsen ab. Die reichen, um Opa Gustav größtenteils mit den benötigten Kosten für das Heim zu versorgen. Die Familie muss weniger dazu zahlen. Trotzdem geben sie in den Fond ihren gewohnten Beitrag ein. Sie müssen nicht leiden deswegen. Wegen der guten Beziehungen, die Gustav aufbaute, leidet Keiner wirklich an Not. Alle haben beste ertragreiche Posten und Arbeitsplätze. Papa Gustav hat gut gesorgt für die Südtiroler. Für die Familie.

Bisweilen kann er die Schwestern und auch Rosi, mit einer kleinen Spende beglücken. Rosi geht in diesem Heim zusätzlich etwas Putzen. In erster Linie pflegt sie die Wäsche. Die kommt zwar zum großen Teil aus einer großen Wäscherei, ist aber oft in einem erbärmlichen Zustand. Rosi pflegt die Heimwäsche. Im Heim wird die Intimwäsche der Belegschaft gepflegt. Rosis Hauptaufgabe. Die Intimwäsche besteht nicht nur aus der Unterwäsche. Sondern auch aus der Bettwäsche, Handtüchern, Hemden und Waschlappen. Zu seiner persönlichen Pflege hat die Familie noch extra eine Schwester eingestellt. Kurzer Hand hat er die geheiratet. Natürlich mit Ehevertrag. Er wollte die Familie nicht blank stellen. Die Schwester ist jetzt für die reine Intimpflege verantwortlich.

korr

Hinterlasse einen Kommentar