„Bist Du der Chefkoch hier?“, frag ich ihn.
„Hier kein Chef“, antwortet er. Der Chef des Hauses zahlt allen Köchen den gleichen Lohn, erfahre ich nebenbei. Es gibt keinen Chefkoch bei ihm. Das klingt ja fast sozialistisch. Ich verabschiede mich von den Kollegen. Es war kein Schweizer dabei. Trotz Blamage, haben wir mit dem preiswerten Tanken und den Parfümeinkauf für Joana, etwas Gewinn gemacht. Sie hat den Kollegen in Österreich gleich noch ein paar Zigaretten mitgenommen. Meine Frau denkt einfach an Alles. Wir haben im Auto noch über den „Kaviar“ gelacht, als ich meiner Frau davon berichtete. Sie sagt zu mir, Westdeutsche bezeichnen selbst den Seehasenrogen großmäulig als Kaviar. Sie brechen sich dabei fast die Zunge. Diesen schwarzen Fischsand verkleckern wir zum Sektfrühstück und beim Empfang der neuen Gäste auf den Eiern und Räucherlachsscheiben zur Garnitur. Wegen der schwarzen Farbe, die einen guten Kontrast gibt. Joana wurde schon von einer Westkundin angesprochen. Es gäbe sogar „Kavia“ bei ihnen im Hotel. Die gesamte Abfahrt bis Pfunds, konnten wir über die Aufschneider lachen.
Langsam entwickelt sich etwas Hunger und, nachdem ich kein Getränk in Samnaun bekam, etwas Durst. Kaffeedurst. Der kommende Termin ist im Kaunertal. Wir fahren aber vorher noch einen kleinen Imbiss in der Tankstelle nehmen. Etwas unterhalb von Prutz ist eine Tankstelle mit einem feinen Imbiss. Das ist unsere Anlaufstelle. Tanken müssen wir nicht mehr. Auf dem Weg durch Prutz bemerken wir ein Schild, das die Abbiegung ins Kaunertal anzeigt. „Kaunertal gesperrt“. „Den Weg können wir uns sparen“, sag ich meiner Frau. „Fahren wir nach Hause“, antwortet sie mir. Wir drehen gleich um und sparen uns auch den Imbiss. Den holen wir dann oben am Reschen nach. „Wir haben eigentlich Glück gehabt. Stell dir vor, wir sind im Tal und werden von einer Lawine überrascht.“ Dort kann man schon mal eine Woche hängen bleiben. In das Tal führt noch kein Tunnel. Auch keine wirkungsvolle Galerie. Sehr rätselhaft. Zumal, in den Gletschergebieten, diverse Skinationalmannschaften trainieren. In den Sommermonaten lebt diese Region von Zweirad- und Bustouristen. Und das bei der Steinschlaggefahr.
Für den heutigen Tag, sind wir dann schon mal ganz schön herum gekommen. „Gehen wir zum Imbiss oder zu Hause, Pizza essen“, frag ich Joana. Joana will schnell nach Hause. Damit ist die Pizza schon mal geklärt. Wir freuen uns über die schönen freien, trockenen Straßen in Südtirol bei Frühlingstemperaturen. Was die paar Kilometer ausmachen, wird einem schon bei der Überquerung des Reschen bewusst.
Tag sechs
Üblicherweise stehen wir wieder etwas früher auf. Wir wollen vor dem Werksverkehr aus dem Vinschgau raus sein. Joana weckt mich halb Vier mit Kaffeeduft. Halb fünf Uhr wollen wir losfahren. Kaffee für unterwegs packen wir mit ein. Die Imbisse in den Tankstellen haben zu der Zeit noch nicht geöffnet. Die Fahrt geht recht zügig voran bis auf die Malser Heide. Wir sind etwas früher da als der sehr gute Südtiroler Winterdienst. Die Straßen sind stellenweise hoch verweht und wir haben jetzt schon erhebliche Probleme, durch zu kommen. An manchen Stellen muss ich bis zu drei Mal in die übergroße Wehe fahren. Ketten habe ich keine aufgelegt. Das war nicht nötig. Zwischen den Schneewehen ist die Straße blank. LKW haben wir auf der Straße keine gesehen. Nur ein paar Spuren in den Wehen. Es sind geradlinige Spuren. Die LKW hatten also keine Probleme. In Österreich sehen wir schon etwas Werksverkehr. Das sind meist die einheimischen Frühstücksservicekräfte der Hotels. Unterhalb Prutz gehen wir schnell noch tanken. Der große Imbiss hat geöffnet. Wir sehen ein paar Arbeiter des Winterdienstes beim Frühstück. Einer fragt mich beim Bezahlen, wo es hin geht. Ich sage ihm den Hotelnamen und er antwortet: „Gut. Du kommst aber nicht von hier“.
„Ich bin ein eingewanderter Tiroler und arbeite als Koch. Ich muss leider los.“
„Ein harter Beruf, Koch“, ruft er mir hinterher. Ich winke ihm zur Antwort. Kurz nach der Tankstelle vor dem Landecker Tunnel, ist eine Lawine abgerutscht. Umfahren können wir den Bereich nicht. Wir warten. Der Landecker Winterdienst ist schwer am Buckeln. Auf der Straße liegen auch Baumstämme und einige größere Felsstücke. Wir trinken etwas Kaffee und ich geh mal raus, um zu fragen, wie lange der Einsatz dauert. Sie warten nur auf den großen Bagger. Zum Glück hat es der Straßendienst nicht weit. Deren Stützpunkt ist gleich in der Nähe. Ich sehe schon das Warnlicht des Baggers. Wir warten keine zehn Minuten und die Jungs vom Straßendienst winken uns gleich durch. Ich danke ihnen mit einem Handzeichen. In Joanas Betrieb angekommen, grüßt uns schon der Chef des Hauses. „Schon so früh auf?“, frag ich ihn.
Er müsse noch einkaufen. „Ich bräuchte für ein-zwei Tage Euer Zimmer“, sagt er zu mir. „Ein paar englische Gäste haben mir ein Zimmer versaut. Ich bin aber ausgebucht und habe Nichts mehr frei“.
Joanas Kollegin ist allein auf dem Zimmer. Eigentlich wollte ich noch eine Runde Schlummern. Das fällt gleich mal aus. Wir räumen unsere Utensilien um zu ihr. „Kann ich auch mit Dir schlafen?“, frag ich sie. Sie hätte kein Problem damit. Offensichtlich hat die slowakische Kollegin die Frage nicht richtig verstanden. Joana schon. „Du schläfst in der Wäschekammer“, droht sie. Die Aufbettung steht schon auf dem Zimmer. Die Zeit ist um und ich darf schon auf meine Arbeitsstelle spazieren. Ich fühle mich etwas müde. Empfangen werde ich wieder vom Samir, dem Hauseigentum. „Wann schläfst Du?“, frag ich ihn und er muss lachen. „Ich hab schon den Gaffee fertsch (den Kaffee fertig)“, antwortet er trocken auf Sächsisch. In meiner Tasche sind ein paar Schachteln Zigaretten. Ich geb ihm drei. „Geschenkt!“, sag ich ihm. Samir sehe ich eigentlich selten rauchen. ‚Er raucht heimlich‘, denk ich mir. Er bedankt sich und fragt, ob ich ihm eine Stange mitgebracht habe. „Frisch aus Samnaun“, antworte ich ihm. „Haste geschmuggelt?“
„Nein“, sag ich. „Es standen sechs Zöllner am Übergang“. Lächelnd fügte ich dazu, ich habe nur etwas mehr mitgebracht. Die rauchenden Kollegen fahren meist in Gruppe nach Samnaun, um dort auch maximal einkaufen zu können.
Am liebsten sind mir nichtrauchende Mitfahrer, die nur mal so vor die Tür wollen, um etwas Anderes zu sehen. In der Küche bin ich noch allein. Ich setze wie immer, zuerst den Grundansatz an. Englisch Wasser, Brühe und Jus. Im Kühlhaus fällt mir Soltan auf. Er hat schon recht gut vorgearbeitet. Die Gemüse sind geputzt. Die Kartoffeln geschält. Gut gewaschene Gemüseabschnitte hat er schon extra bereit gestellt. Ich brauch es nur nehmen und in die Töpfe geben. Normal setze ich das gern nachts an. Dazu eignen sich ganz besonders die mobilen Bain Maries ohne die Einsätze. Es braucht sicher noch zwanzig Jahre, um moderne, kostenbewusste Hoteliers davon zu überzeugen. In vielen Hotels wird noch mit dem Hauptschalter gearbeitet, der Bestandteil von diversen Brandschutzbestimmungen ist. Ich erlebe das nicht das erste Mal. Mittels Gesetzgebung wird die Einsparung von Energie verboten.
Kaum habe ich die Töpfe auf dem Herd, kommen schon die Kollegen. Mit den Kollegen kommt zu meiner Überraschung auch meine Frau. Sie weint. ‚Oje‘, denk ich mir, ‚sie hat sich mit dem Chef oder mit einer Kollegin verstritten‘.
„Mutter ist gestorben“, sagt sie.
„Meine oder Deine?“, frag ich Joana.
„Meine. Wir müssen gleich los fahren“, sagt sie dazu.
Mein Chef steht schon in der Nähe. „Bei uns bekommst Du für so einen Fall, vier Tage frei.“
„Das wird bei Mutter nicht reichen“, sag ich ihm. „Wir müssten bei ihr auch die Wohnung räumen und noch Einiges mehr.“
„Da muss ich einen Ersatz suchen für Dich“, antwortet der Chef.
„Das schätze ich auch. Zumal dann auch die Feiertage anstehen. Soltan ist schon eingearbeitet. Vielleicht macht er den Ersten und Ihr organisiert Euch einen Zweiten.“ Bei der Gelegenheit erfahre ich, der Chef selbst hat an meinem freien Tag in der Küche mitgearbeitet. Dafür habe ich ihm ein Kompliment gegeben. „Wie war Soltan?“
„Sau gut“, ist seine Antwort. Ich verabschiede mich von meinen Kollegen, pack meine Werkzeuge ein und gehe mit Joana. Nichts mit etwas Schlaf. Jetzt stehen eintausend Kilometer Heimfahrt an. Mein Chef gab mir einen Umschlag in die Hand. „Dein Geld“, sagt er zu mir. „Die Papiere schicke ich Dir nach Südtirol.“ „Danke. Wir sehen uns bei Gelegenheit.“ Auf dem Weg zu Joanas Hotel schau ich in den Umschlag. Der Chef hat zweitausend Euro und eine Auto -jahresvignette für Österreich reingesteckt. Joanas Chef hat uns eine Thermoskanne mit Kaffee und ein paar belegte Brote fertig gemacht. Joana bekommt auch einen Umschlag. Den Inhalt des Trinkgeldsparschweines an der Rezeption von den Kolleginnen. Zu Packen war nicht allzu viel wegen dem kurzfristigen Umzug. Wir konnten recht zügig los fahren. Zum Glück ist heute nicht Freitag. Durch Österreich kommen wir recht zügig voran bis kurz vor Kufstein. Dort leuchtet mir plötzlich eine Polizeikelle entgegen, mit der ich aufgefordert wurde, Rechts ran zu fahren. „Sie sind dreißig Stundenkilometer zu schnell.“
„Wie“, frag ich ihn. „Hier sind doch hundertdreißig erlaubt“. Er fragt mich, ob ich nicht den IG-L auf den Leitbrücken gesehen hätte. „Was ist IGL?“
„Das heißt Immissionsschutzgesetz-Luft“, sagt mir der freundliche Gendarm, während er den Strafbefehl ausfüllt. „Das kostet fünfunddreißig Euro.“
„Das beim Tanken eingesparte Geld holen sie sich so zurück?“
„Wir sind fleißig beim Schutz unserer Umwelt“, ist seine Antwort. Im Grunde kann ich das verstehen. Nur eben nicht, warum sie ausgerechnet LKW und Busse, die wirklich sämtliche Straßen und Regionen ruinieren, dort mit hundert Stundenkilometern weiter sausen lassen. Dazu kommt deren Nachtverkehr durch die Alpenländer. Soll einer das verstehen. Wir zahlen ihm das Schutzgeld und fahren gleich noch mal Volltanken nach Kufstein. Im Umfeld der Tankstelle stehen dann schon mal sechzig LKW. Keiner davon voll beladen. Die wenigsten haben österreichische Nummernschilder. Das ist aktive Lagerwirtschaft der Europäischen Union.
Wir kommen nach Deutschland. Dort zählt die Umwelt scheinbar Nichts. Doch. Wir sehen dort auch massenhaft Geschwindigkeitsbeschränkungen.
Ohne Begründung. Das muss auch nicht sein. Vor drei Jahren, als wir das letzte Mal in Deutschland waren, benötigten wir von Kufstein nach Chemnitz, sechs Stunden. Dafür musste man nicht rasen. Komischerweise werden die Arbeitswege immer länger und die Geschwindigkeitsbegrenzungen massiver. Zwischen München und Nürnberg haben wir sogar sechzig Stundenkilometer auf der Leuchttafel entdeckt. Langsam fühle ich mich etwas müde bei dem Schneckentempo. Joana sieht mich an. Wir müssen mal eine kurze Rast einlegen. Bei der Gelegenheit könnten wir auch Mal die Toilette besuchen. Kaum am Rastplatz angekommen, beginnt eine Art hektische Drängelei um einen oder zwei Parkplätze. Jeder möchte der Erste sein. Dabei könnte jeder froh sein, wenn er zu dem Rastgebäude etwas laufen darf. Nicht wegen der frischen Luft. Nur der Bewegung halber. Im Rastgebäude angekommen, wird Joana auf der Toilette recht freundlich von einer polnischen Toilettenfrau begrüßt. Mit einem Blick auf den Spendenteller auf dem Tisch seitens der polnischen Toilettenpächterin. Ich frag mich, wie sich eine Gaststätte erlauben kann, eine Station zu verpachten, die der Entsorgung ihrer Speisen und Getränke dient. Das scheint mir das Resultat einer lang gepflegten Unkultur der Westdeutschen zu sein. Die würden Dir das Bier oder den Kaffee sogar vier Mal verkaufen, wenn sie könnten. Am Kaffeeautomat angekommen, werde ich von einem Preisniveau geschockt, das Seinesgleichen sucht. Ich soll für einen Kaffee, den mir keine Person filtert sondern ein Automat, weit über vier Euro abdrücken.
Nur mal zur Klarsicht. Das in einem Land, in dem ein Pfund Kaffee, sprich, fünfhundert Gramm – gleich siebzig Tassen Kaffee, keine vier Euro kostet. Ich habe mir natürlich keinen Kaffee gekauft. Im Vergleich dazu, werden wir an italienischen Autobahnen schon fast verwöhnt. Da drücke ich für einen frischen Kaffee, einen Euro. Ich rede von Kaffee.
Nachdem Joana der polnische Toilettenfrau einen Euro gespendet hat, verlassen wir das gastliche Domizil. Wir müssen hier nichts kaufen und tanken. Wir passieren Nürnberg und bewegen uns nun im Fränkischen. Wir fahren gerade durch Franken.
Zur Grenzöffnung waren wir früher in Hof und Umgebung – Einkaufen. Dafür standen wir mit unserem Auto, einen halben Tag im Stau. Dort haben wir das erste Mal gelernt, wie man bewohnte Ruinen anmalen kann. Nach den Einkäufen haben wir gelernt, Schutt muß nur bunt einpackt werden. Ich wüsste auf Anhieb kein technisches Teil, das älter als drei Jahre geworden wäre. Die DDR-Kaffeemaschine benutzen wir heute noch. Nach vierzig Jahren. „Meine Hand für mein Produkt“ war unsere Losung. Der Westen würde komplett ohne Hände rumlaufen. Gut, die brauchen keine Hände. Die haben ihr Maulwerk.
Franken ist in meinen Augen ein Feuchtgebiet. Dort schneit es gerade recht heftig. Die Lastwagen der ausländischen Fahrersklaven stehen quer. Wir nutzen die gesamte Straßenbreite und müssen letztendlich die Autobahn verlassen. Andere machen das auch. Wieder Stau. Wir bedauern nicht, hier sehr selten zu sein. Ich denke gerade an die Arbeiter, die wöchentlich in den Westen pendeln müssen. Das sind Millionen. Die fahren sich massenhaft zu Krüppeln oder tot. Nur, um am Wochenende ihre Familie sehen zu dürfen. Die Landstraßen sind schlecht geräumt. Trotzdem kommen wir recht zügig voran. Im ehemaligen Grenzgebiet fahren wir zurück auf die Autobahn. Wir erkennen sie kaum wieder, die A72. Unser Kaffee ist aufgebraucht. Ich frage Joana, ob sie vielleicht Lust hat, eine kleine Rast einzulegen. Mir fallen bald die Augen zu bei dem eintönigen Hinundherbewegungen der Scheibenwischer. Wir besuchen einen neu gebauten Rasthof im Vogtland. Komisch. Die Toilettenfrau ist wieder aus Polen. Polen putzen deutsche Scheiße weg. Das hatten wir schon mal. Im Restaurant redet kaum eine Bedienung deutsch. Vogtländisch scheint in Vogtland, Fremdsprache zu sein. Und jetzt kommt ein Augenblick, der mir schon fast die Tränen in die Augen treibt. An der Kasse fragt mich die Kassiererin: „Iss das alles?“ (Ist das Alles?). Die Heimatsprache im Original. Rede ich in Österreich oder in Südtirol sächsisch, ernte ich meist ein freundliches, verstecktes Lächeln seitens der Zuhörer. Oft mit der Feststellung: „Du bist aber nicht von hier.“ Ich frage die Kassiererin, ob sie auch vogtländische Kollegen im Betrieb hat. „Suchst Du jemand bestimmtes?“ „Nein. Ich wollte nur wissen, ob hier auch Vogtländer arbeiten“, geb ich zur Antwort. „Mir sin dreie.“(Wir sind Drei) „Und die Chefitäten?“, bohre ich weiter. „Alle von Driem.“ Driem heißt – Drüben; sprich, aus dem Westen. So schmeckt auch das Getränk, das dort Kaffee genannt wird. Ich sag zur Kassiererin: „Das iss Muckefuck (Das ist Hauskaffee). Da hat unser Kaffeemix eher nach Bohnenkaffee geschmeckt als dieses Getränk.“
Kaffeemix war in der DDR ein Kaffee, bei dem Bohnenkaffee mit Malzkaffee gemischt wurde. Die Art, Kaffee zu strecken, ist heute nicht mehr notwendig. Der Kaffee wird im Westen so dünn gekocht, dass man sich sogar die Beimischung von Malzkaffee spart. Der Frühstückskaffee in den Hotels und der Kaffee an Raststationen sind dafür Paradebeispiele. Der Kaffee wird immerhin von Maschinen gemacht, die sich kein Hotelier oder Gastwirt leisten kann. Man verkauft dazu lande Kaffee, um die Maschine zu bezahlen. Nicht etwa für den Geschmack. Eine sächsische Kultur, Filterkaffee, wird in Deutschland, garantiert nicht als Kulturgut gepflegt. Soviel zu deutscher Kultur. Eine Leidkultur. Im Heimatland des Filterkaffees müssen wir uns eine Brühe antun, die wir leider nicht mal mit einem DDR-Mixkaffee vergleichen könnten.

Hinterlasse einen Kommentar